Zweiter Knoten sichert Transaktionen - Rain Assure hilft Online-Shops
Wollen Sie Ihren Einkauf abschliessen? Klicken Sie hier! Kaum hat man geklickt, erhält man einen
Server-Fehler (Datenbank-Fehler etc.) Wer war noch nicht in einem solchen Shop? Rainfinity hat nun eine Software-Lösung
vorgestellt, die mithelfen soll, derartige Fehler zu unterbinden.
Durch die Erstellung einer temporären Kopie über einen zweiten Knoten sichert das Produkt "Rain Assure" Daten
wie Warenkörbe, Buchungsparameter oder dgl. und liefert sie bei Absturz eines Web-, Transaktions-, Applikations- oder
Datenbankservers an die Zweitsysteme aus. Dadurch muss der Kunde nichts mehr neu eingeben und der Kauf- oder Bestellvorgang
kann wie gewohnt weitergehen.
Die Software wird hinter der Firewall installiert und analysiert zunächst den Betriebsablauf. Durch die dabei gewonnenen
Daten erkennt das System potentielle Fehler frühzeitig. Auch bei Engpässen kann das Tool steuernd eingreifen und
bei überlasteten Servern eine Reihung der wichtigsten Transaktionen vornehmen. Die Listenpreise von Rain Assure mit
eingebautem Reporting beginnen bei satten 75.000 Dollar...
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Rain Assure |
Exchange wird .NET-tauglich - Toolkit von Microsoft
Mit einem neuen von Microsoft herausgegebenen Migration Kit ist es nunmehr möglich, neu erstellte Web-Services
an den Microsoft Exchange 2000-Server anzubinden. Ergänzt wird das Developer Enablement Kit durch in XML entwickelte Beispielcodes,
White Papers zu den XML-Web-Services und einer allgemein gehaltenen Einführung in XML.
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Exchange 2000 Migration Kit |
Borland baut Brücken - Java und Web-Services
Borlands JBuilder soll zwischen Sun und Microsoft-Technologien vermitteln: Java-Applikationen sollen über
JBuilder mit .NET Web-Services zurechtkommen. Zu diesem Zweck beabsichtigt Borland, eine Reihe von APIs, Java-Standards und
Architekturen zur Verfügung zu stellen.
Dadurch ist es dann möglich, Applikationen zu schreiben, die sowohl java-tauglich, als auch Web-Service-fähig sind.
In anderen Worten: JBuilder muss zu diesem Behufe XML, WSDL, UDDI und SOAP "sprechen". Realisierungszeitpunkt: demnächst
als Add-On zum "traditionellen" JBuilder.
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Borlands JBuilder Web-Services |
Mikrobrowser - NetFront 3.0 und WAP 2.0
Der Mikrobrowser - das unbekannte Wesen: Wer weiss schon, welcher Browser in Set-Top-Boxen, PDAs, Mobiltelefonen
oder Web-Pads steckt? Einer dieser weithin unbekannten Browser ist NetFront, ein Produkt des japanischen Herstellers von
Mikrobrowser-Software, Access.
Dieser unsterstützt in der aktuellen Version WAP 2.0 für i-mode Mobiltelefone. Darüber hinaus bietet er
erweiterte Features wie DHTML, ECMA-Script und integriert auch SSL-Unterstützung. Anpassbar an die verschiedensten
Devices ist der Microbrowser extrem skalierbar und modular aufgebaut.
In Zeiten wie diesen ist es für Entwickler extrem wichtig zu wissen, wo und wann, welcher Browser eingesetzt wird. Die
Browser von Access sind - lt. eigenen Angaben - jedenfalls in mehr als 40 Mio. Geräten drinnen...
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Access
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Neue Seitenbeschreibungssprache - CURL mixt den Brei
Curl ist eine Erfindung rund um MIT, einem der wichtigsten Technologiezentren der USA. In dieser
Mischung aus Programmier- und Seitenbeschreibungssprache finden sich rudimentäre Eigenschaften von HTML und Javascript,
zusammengemixt in ein Konglomerat aus bekannten Möglichkeiten.
Curl kann derzeit nur als Plug-In für die gängisten Browser genützt werden und verwendet dabei die
Technik der Applets. Dies ist unserer Ansicht nach gleich der größte Nachteil dieser Sprache, auch wenn
dadurch Bandbreite gespart wird, da beispielsweise nicht bei jeder Usereingabe Traffic mit dem Server entsteht.
Curl nutzt ein relativ transparentes Lizenzierungsmodell, welches allerdings Transaktionsgebühren beeinhaltet, die
individuell vereinbart werden müssen. Auch aufgrund der nicht unbedingt wirklich neuen Technolgie glauben wir daher,
dass sich Curl auch mit den angesammelten 50 Mio. US-Dollar von Partnern wie Siemes und BT, nicht in den Markt
drücken lassen wird.
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CURL-Plattform
CURL-Definitions |
MHTML - Neuer "Standard", die 764. - Wieder etwas was der User nicht braucht
MHTML - Die Abkürzung für "MIME Encapsulation of Aggregate HTML Documents" - soll wieder einmal
neue Standards setzen. Diesmal ist die Internet Engineering Task Force (IETF) dran und arbeitet an MHTML. Dies soll ein
neuer Standard für den E-Mail-Versand werden. Dabei soll MHTML es ermöglichen, einem normalen Mail eine
Webseite anzuhängen, inklusive dem ganzen Anhang: Grafiken, Rahmen, Animationen etc.
Der damit gequälte User packt das MHTML-Attachement aus (Anm. d. Red.: Machen wir sicher nicht!) und hat
eine voll funktionierende Webseite vor sich (auch offline!). Angesichts dessen, was hier geplant ist, wird schon klar, wer hinter
solchen völlig unnötigen Standards steht: Die E-Mail spammende Wirtschaft. Leider will uns Microsoft und
Lotus mit diesem - in Zeiten wie diesen - wirklich nicht Brauchbarem "Standard" beglücken. Als ob wir mit den
Virenschleudern a la Outlook, Outlook Express und Lotus Notes nicht schon genug zu tun haben. Nein, jetzt können wir
uns den ganzen VBScript, Javascript und Flash-Dreck auch noch ungefragt zusenden lassen. Anmerkung: Wir hoffen, Sie
entschuldigen diese etwas persönlich gefärbte Meldung, aber wer es bis heute nicht begriffen hat, einen
halbwegs sicheren Mailclienten zu programmieren, sollte nicht mit solchen Experimenten wie MHTML spielen. Nachzulesen
ist das Ganze in RFC 2110. Wer´s braucht!
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RFC 2110 |
Peer-to-Peer-Toolkit - für .NET von Intel
Intel bringt demnächst ein Peer-to-Peer-Toolkit für Microsofts .NET heraus. Damit sollen sich
auf einfache Weise P2P-Applikationen entwickeln lassen. Zusammen mit Samples und Dokumentation gibt es das P2P-Toolkit
auf untenstehender .NET-Seite kostenlos zum Download. Man möchte damit auch bisherige Probleme von Peer-to-Peer-
Netzen beheben, die oft Probleme mit Firewalls und statischen IP-Adressen hatten.
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gotdotnet - P2P-Samples
gotdotnet - .NET sei bei uns! |
Accenture baut für - Java und .NET
Die frühere Andersen Consulting, jetzige Accenture-Schmiede, bringt nunmehr Toolkits für
Java und .NET heraus. Während das .NET-Toolkit noch angekündigt wird, scheinen die Pläne für das Java-Toolkit,
passend zur E-Business-Plattform Bea´s WebLogic, bereits konkreter fortgeschritten:
Das Java-Toolkit trägt den Namen GRNDS (General and Reusable Netcentric Delivery Solution) baut auf der
Java 2 Enterprise Edition von Sun auf. Das .NET-Toolkit mit dem Titel "Avanade Component Architecture" soll so
konzipiert werden, dass beide Tools, sowohl das Java-Kit als auch das .NET-Kit plattformunabhängig und übergreifend
zusammenarbeiten. GRNDS stellt eine E-Commerce-Infrastruktur für B2C-Portale und CRM-Systeme zur Verfügung und
soll dabei Kosten senken helfen und gleichzeitig den Roll-Out der Applikationen beschleunigen.
Nahezu zeitgleich hat Accenture auch ein "Delivery System" auf der Basis von .NET MyServices angekündigt, dessen
Prototyp bereits präsentiert wurde. Dabei wird auf die bewährten Standards wie XML und SOAP zurückgegriffen.
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Accenture, vormals Andersen Consulting
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Relax NG 1.0 - Oasis erteilt Freigabe
Das als Alternative zur W3C-XML-Schema-Empfehlung lancierte Projekt "Relax NG 1.0" hat die erste Hürde
genommen und wird nun als Spezifikation freigegeben. Relax NG 1.0 dient der Validierung von XML-basierten Sprachen und
wurde vom Standardisierungs-Gremium Oasis begutachtet.
Mit Relax NG werden zwei frühere, sich teilweise überlagernde Spezifikationen, ersetzt: TREX (Tree Regular
Expressions for XML) und Relax (Regular Language Description for XML). Durch die Beschränkung von Relax NG auf die
Syntax von XML-Dokumenten soll die Spezifikation deutlich einfacher zu implementieren sein.
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Oasis - Organization for the Advancement of Structured Information Standards
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