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Neue Standards (1) - Endlich wurde vom W3C das "Document Object Model" - DOM Level 2 verabschiedet und damit freigegeben. DOM
regelt die Art und Weise wie Programmiersprachen auf Webseiten und deren Elemente zugreifen können. In der ersten
Version wurde dies für HTML 4.0 und XML 1.0 normiert, jetzt im Level 2-Modell kommen XML-Namespaces und der
Datentyp "DOM-Timestamp" neu hinzu. Die größte Rolle spielt das Document Object Model natürlich bei
der Zugriffssteuerung von Webseiten über Java und Javascript. Bisher benötigte man bei der Normierung von
Webseiten (= Vereinheitlichung des Aussehens von Webseiten, egal mit welchem Browser man unterwegs ist) einige
Browserweichen, da fast jeder Browserhersteller unterschiedliche DOMs implementierte. Wer jetzt glaubt, die Zeit
dieser Weichen sei vorbei, irrt. Dafür garantieren schon die Hersteller der beiden führenden Browser: Microsoft
mit seinem garantiert nicht kompatiblen IE 5.5 und Netscape mit ihrem "Katastrophen"-Prerelease 6.0. Also, alles
bleibt anders ... |
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Neue Standards (2) - Größen der Branche wie HP, Sun, IBM, Oracle und Bowstreet versuchen soeben einen von ihnen erarbeiteten Standard zum sicheren Austausch von B2B-
Transaktionen zu etablieren. XAML (Transaction Authority Markup Language) basiert auf XML und soll die meisten
Geschäftsvorgänge im Netz wie etwa Bestellungen, Prüfung von Lieferverfügbarkeiten, Stornos durch Messaging-Schnittstellen standardisieren.
Vorbild ist der "alte" EDI-Standard. Doch noch liegt keine endgültige Standardisierung durch die
entsprechenden Gremien vor ... |
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...und duften/stinken soll er - Nicht nur die französische Telekom arbeitet an der Entwicklung des "duftenden" PC´s
(siehe querdenker-Magazin Nr.1). Ende Oktober/Anfang November versendete das Unternehmen DigiScents sein
ScentWare-Entwicklungkit WDK an tausende Programmierer. Dieses Entwicklungstool soll der iSmell-Technologie
von DigiScent mittelfristig den Marktdurchbruch ermöglichen. Der sinnlich duftende PC soll betören
oder abschrecken - je nachdem...Nach neuesten Informationen soll die fertige Duft-Box etwa den Preis eines Tintenstahldruckers haben.
Sicherlich sind mit diesem Tool zumindest anfangs ganz spannende Effekte zu erzielen. Nur: Wer braucht´s? |
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Dreidimensionales (1) - "Touch-It-Express" nennt sich ein kostenloses Tool von der Firma Real Space, das es Privatanwendern
ermöglicht 3D-Objekte auf die eigene Homepage zu knallen. Dazu benötigt die Software ein Foto von jeder
Seite des umzuwandelnden Objektes. Daraus wird dann ein dreidimensionales Objekt gerendert. Das fertige 3D-Objekt
kann in jedem javascript-fähigen Browser von allen Seiten betrachtet werden. Auch ein "Hineinzoomen" soll
möglich sein. Der Vorteil gegenüber anderen derartigen Systemen: Der End-User benötigt kein zusätzliches
Plug-In. |
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Dreidimensionales (2) - "2Ce" heißt der Prototyp eines Browsers, basierend auf Microsofts Internet Explorer. Dieser "Brauser"
kann 5 Webseiten gleichzeitig in Form eines Würfels darstellen und damit natürlich auch die visuelle Darstellung des Verlaufs einer
Websitzung. Die einzelnen Seiten des Würfels bilden dabei die Webseiten ab. Der Entwickler dieses Browsers,
Mike Rosen, Präsident und CEO von 2Ce (to see ausgesprochen), meint dazu: "So kann man viel mehr Inhalt auf einmal betrachten und auch der Kontext geht nicht verloren."
2001 soll der Browser dann kostenlos zum Download bereit stehen. Wer dann soviel Inhalt auf 1x verkraften kann? |
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UMTS-Lizenzen gerade erst vergeben - Während viele noch rätseln wie der Milliarden-Poker um die UMTS-Lizenzen auch wieder
verdient werden soll, arbeiten andere daran, das Geschäft mit dem künftigen UMTS-Mobilfunk möglichst
gründlich zu verderben. Deutsche Universitäten errichten derzeit mit Unterstützung des Forschungsministeriums
drahtlose lokale Netzwerke, sogenannte Wireless Local Area Networks (WLAN), aufgebaut auf extrem leistungsfähigen
Minisendern. Die dabei erzielte Übertragungsgeschwindigkeit liegt mit 11 Mbit/s derzeit mehr als fünf Mal so
hoch wie beim geplanten UMTS-Mobilfunk. Die Studenten könnten also drahtlos per Mobilcomputer auf das vorhandene
Uni-Rechenzentrum und das Internet zugreifen. Auf diese Art wäre es möglich ein offenes, rasch wachsendes
Netzwerk kleinerer und kleinster Anbieter zu etablieren. Vorreiter ist wieder einmal die USA: Firmen wie Wayport und
Aerzone vernetzen gerade Flughäfen, Hotels und Einkaufszentren mit derartigen WLAN-Stationen. Belebt Konkurrenz
das UMTS-Geschäft? |
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ZAP2WAP - Dies verspricht das Programm "ZAP2WAP" der indischen Software-Firma Jataayu, einer Tochter von Integra MicroSystems. Mit
Hilfe dieses Tools soll man quasi vollautomatisch HTML-Seiten in WML-Seiten für das "mobile Internet" gebacken
bekommen. Die Umwandlung erfolgt "on the fly", direkt nach der Anforderung des Users. Dabei soll es
genügen wenige Parameter einzustellen, wie etwa Grafikübermittlung ja oder nein. Unterschieden wird
auch noch nach den Spezifikationen des jeweiligen Handyherstellers. Sodann werden die Seitendaten am WAP-Server
gespeichert, ebenso wie die Parameter des Users. Diese Seiten sind über eine eigene URL abrufbar. Jataayu
vertreibt diverse WAP-Gateways und Server sowie WAP Browser für Palm-Geräte. Natürlich ist alles nur nach
den Wireless Markup Language-Regeln darstellbar. Das bedeutet auch: Kein Javascript. |
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